Arthur und die vergessenen Bücher


Meine Bewertung:    (5/5)

Arthur ist ein ganz normaler, vierzehnjähriger Junge, der in seiner Freizeit gerne in einem Buchhandel in seiner Nähe aushilft. Der Besitzer des Buchhandels ist der „Bücherwurm“, ein älterer Mann. Eines Tages wird er in seinem Buchhandel überfallen. Die Einbrecher waren hinter den „Vergessenen Büchern“ her, die mit dem Bücherwurm in Verbindung stehen. Diese Bücher sind uralt und besitzen eine unermessliche Kraft, umso schlimmer wäre es, wenn Machtgierige sie in die Hände bekommen. Arthur soll nun mit der Enkelin des Bücherwurm Larissa das „Buch der Antworten“, eines der vergessenen Bücher finden.Sie reisen zunächst in die Niederlande. Dort bekommen sie den Hinweiß, dass das Buch in Bologna sein könnte, einer Stadt in Italien. Doch leider sind Larissa und Arthur auf ihrer Suche nicht allein. Die Diebe, die die vergessenen Bücher für ihre eigenen Zwecke ausnutzen wollen, sind dicht hinter ihnen her. Und leider scheinen die Diebe mehr Komplizen als gedacht zu haben. Doch auch Arthur und Larissa sind nicht allein. Sie finden Freunde und bekommen ebenfalls Unterstützung von verschiedenen Quellen. Doch ist allen „Freunden“ zu trauen? Und wer ist dieser Gerrit, der ungewöhnlich viel über die Bücher weißt?

Das Buch ist ein absolutes top! Die Geschichte ist von Anfang bis Ende sehr fesselnd und spannend geschrieben. Gerade als es spannend wird, endet ein Kapitel, sodass man unbedingt weiterlesen will. Die ganze Welt der Vergessenen Büchern ist nicht allzu komplex aufgebaut, was ich sehr gut finde. Die Leser erfahren gleichzeitig mit Arthur, was es mit diesen Büchern auf sich hat, so wird es nicht allzu schwierig, dass Buch zu lesen. Der Schreibstil ist durchgehend flüssig und sringend aufgebaut. An einigen Stellen musste ich wegen dem ungewöhnlichen Satzbau stutzen, aber mich hat das nicht groß gestört. Eine Wiederholung hatte mich beim Lesen allerdings gestört. Der Autor schreibt öfters so etwas wie: „Was es damit auf sich hatte, sollte er später noch erfahren“. Der Spannungsbogen wäre auch ohne diese Sätze sehr hoch gewesen. Ich finde diese Sätze zu viel des Guten. Die Figuren in der Geschichte haben alle einen starken Charakter. Das mag ich besonders an dem Buch. Da gibt es Arthur, den mutigen, bescheidenen Jungen oder Larissa, die kluge Nervensäge. Dann gibt es noch den zwielichtigen Gerrit und den Bücherwurm, der alt und geheimnisvoll ist.

Ich konnte mich sehr gut in Arthur hineinversetzen. Seine Gedanken und Gefühle wurden mir offenbart und ich fieberte richtig mit ihm. 

Das Buch ist eine Fantasygeschichte mit einer großen Portion Spannung. Es ist für Kinder ab 10 Jahren geeignet, aber ich finde, dass das Buch nicht unbedingt nur etwas für Jugendliche ist! Für mich hat das Buch Harry-Potter-Potenzial und es ist wirklich lesenswert!

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