Arthur und der Botschafter der Schatten


 (4/5) 

Dies ist der zweite Teil der genialen Arthur-Reihe. Larissa erhält von einem zwielichtigen Mann einen Brief. Der Mann befielt ihr, ihm das Buch der Wege zu bringen. Das Buch der Wege ist eines der dreizehn vergessenen Büchern und es besitzt eine unheimliche Macht, die sich katastrophal auswirken kann, wenn das Buch in die falschen Hände gerät. Der Mann will das Buch haben und verspricht Larissa dafür, dass er ihr ihre Eltern zurückbringt, die sie für tot geglaubt hatte. Doch nun sieht es vielmehr so aus, als hätte der Mann ihre Eltern in seiner Gewalt. Zusammen mit Arthur reist Larissa durch die Städte Cordoba und später Dubrovnik. Sie finden Hinweise, die ihnen einen Tipp gegen, wo das Buch zu finden sein könnte. Doch sie müssen sich beeilen, denn ihre Gegner, die das Buch für eigene Zwecke missbrauchen wollen, sind ihnen dicht auf den Fersen. . .

Die Handlung ist sehr gut beschrieben worden. Der Schreibstil ist flüssig und der Leser merkt, dass der Autor während dem Schreiben ein bestimmtes Muster und ein bestimmtes System vor Augen hatte. Das fide ich sehr gut. Der Schreibstil von Gerd Ruebenstrunk ist sehr schön. Er kann gut die Spannung aufbauen. Am Ende der Kapiteln steht immer eine versteckte Andeutung, so dass der Leser sofort weiterlesen möchte. Die Beschreibungen in dem Buch finde ich passend. Sie sind kurz und präzise. Der Leser kann sich ein ungefähres Bild von dem ganzen Geschehen machen, aber die Beschreibungen sind auch nicht so lang, dass es zu viel wird.

Während der Geschichte lernt der Leser wirklich sehr viel über die Geschichte von Spanien. Das finde ich besonders schön. Die geschichtlichen Hintergründe fließen hier und dort mal nebenbei ein, dennoch kann sich der Leser so einiges merken. Somit ist das Buch also auch ziemlich gut, wenn man nebenbei auch noch etwas über Spanien lernen möchte.

Die Figuren haben alle ihren ganz eigenen Charakter. Manche sind sympathisch und andere sind es überhaupt nicht. Das wichtige ist aber, dass alle Figuren fühlen. Die sind keine leblosen Hüllen, welche die Geschichte tragen, sondern sie stecken wirklich mir Haut und Haaren in der Geschichte drin.

Das Ende der Geschichte hat mich dann ein wenig enttäuscht. Es gibt natürlich Zufälle auf der Welt, aber das, was Arthur und Larissa erlebt haben ist dann zum Schluss doch ein Zufall zu viel gewesen. Das Ende der Geschichte wirkt für mich etwas improvisiert. Arthur und Larissa haben sich da in etwas verstrickt und der Autor hat versucht, das ganze wieder zu entwirren. Ich finde, dass das Ende der Geschichte anders besser gewesen wäre.

Dennoch ist das Buch alles in allem auf jeden Fall zu empfehlen. Für Arthur-Fans und alle die es werden wollen:)!

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