Hibiskussommer


 

 (4/5)

Colby muss für drei Monate bei ihrer Tante wohnen, damit ihre Eltern zu Hause in Ruhe ihren Ehekrach ausführen können. Colby ist echt verzweifelt, denn ihre Tante Tally lebt auf der griechischen Insel Tinos, die kein Mensch kennt und außerdem gibt es dort weder Internet noch Fernsehen. Zudem wurde sie gerade erst in Amandas heiß begehrten Freundeskreis hineingelassen und kann es nicht riskieren, dass Ammanda sie vergisst. Und was ist erst mit Levi? Dem Süßen Jungen, den sie erst neulich richtig kennengelernt hat…

In Griechenland lernt Colby einen Jungen namens Yannis kennen und verliebt sich gleich Hals über Kopf in ihn. Als Levi ankündigt, auf der Nachbarinsel Ferien zu machen, tauchen ganz neue Probleme auf…

Der Schreibstil von Alyson Noël (Autorin von „Evermore“) ist flüssig und man kann das Buch in einem Rutsch durchlesen. Colby wirkt am Anfang ziemlich oberflächlich und sicherlich ist sie es gegen Ende der Geschichte auch noch, aber man merkt doch, dass sie sich verändert hat. Auf der Insel lernt sie sehr viel, dadruch sieht sie die Welt etwas anders als vorher und wird sympathischer. Man bekommt ihre Eindrücke von dem griechischen Leben und ihre Gefühle sehr gut mit. Die ganze Geschichte ist in Form von ihren Tagebucheinträgen, ihrem Ferienblog, Emails und Briefen geschrieben. Dann ist da noch Yannis, der Junge, den sie kennenlernt. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden finde ich einfach toll beschrieben. Nicht zu kitschig und nicht zu übertrieben. Ich finde es auch gut, dass alle Personen in der Geschichte „lebendig“ wirken und nicht einfach da sind, um die Handlung der Geschichte voranzutreiben.

Das Cover ist total schön- und etwas irreführend, wie ich finde. Man sieht eine schöne, rote Blume, von der sich eine Seite zart in Schmetterlinge verwandelt. Der Hintergrund ist auch so weich, so zart und ich persönlich habe aufgrund des Covers und dem Titel „Hibiskussommer“ mehr erwartet. Nachdem ich das Buch gelesen habe, weiß ich, warum Alyson Noël es „Hibiskussommer“ genannt hat. Obwohl ich mich frage, ob da nicht vielleicht ein anderer Titel passender gewesen wäre.

 Die Geschichte ist lustig und locker. Wer eine tiefsinnige Liebesromanze erwartet, sollte das Buch nicht unbedingt zu Hand nehmen. Als Strandlektüre ist sie aber perfekt.

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