Der Bücherwurm


Der Bücherwurm

Ich sitze über ein Buch gebeugt, ich habe vertieft mich und verträumt,

Das Feuer erlosch, kalt ist’s im Gemach, ich habe Bett und Schlaf versäumt.

Die schöne Freundin, die bei mir ist, fühlt endlich ihren Zorn entfacht,

Sie reißt die Lampe vom Tische fort, denn längst schon hat sie das Bett gemacht,

Und fragt mich: Lasest du nun genug? Und weißt du nicht, wie spät es ist? 

Das nenn‘ ich einen wackern Mann, der über dem Lesen das Lieben vergißt. 

– Tsen-Tsai, Jan (1716 – 1797)

 

Das Gedicht ist voll toll, oder? 🙂

 

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