*Rezension* Der Sommer der silbernen Wellen


 

(4/5)

 

Mia kann es kaum erwarten, als sie in den Sommerferien mit ihren Eltern und ihrer kleinen Schwester Eva an den Strand nach Southampton fährt. Dort wohnen ihre Tante und ihr Onkel in einem prachtvollen Anwesen namens Wind Song. Und auch ihre Lieblingscousine Corinne ist mit von der Partie. Ein spaßiger Sommer? Von wegen! Corinne entpuppt sich als herablassend und arrogant. Während Mia versucht, die Veränderung ihrer Cousine zu verstehen, bahnen sich zwischen Tante und Onkel Eheprobleme auf. Der Sommer ist für Mia im Eimer, bis sie eines Tages ihn trifft. Der Junge, der sich für Literatur interessiert und vom Malen schwärmt verzaubert Mia im Nu. Zusammen verbringen sie viele schöne Tage, bis etwas Unvorhersehbares eintrifft…

 

„Eine Liebesgeschichte so süß wie Schokolade und so salzig wie das Meer.“ So steht es im Klappentext. Und ich kann sagen, ja, es stimmt! Die Geschichte hält, was es verspricht!

 

„Der Sommer der silbernen Wellen“ habe ich in wenigen Tagen durchgelesen. Nicht, dass die Geschichte durchgehend besonders actionreich oder spannend wäre, denn an mehreren Stellen der Geschichte scheinen sich bestimmte Elemente zu wiederholen und wirkliche Spannung bahnt sich erst im letzten Viertel auf. Aber dennoch schreibt Amanda Howells mit solcher Lebendigkeit, die es dem Leser unmöglich macht, nicht weiterzulesen.

 

Die Geschichte beginnt mit der Autofahrt in den Urlaub. Schon ganz am Anfang bekommt man ziemlich viel von den einzelnen Charakteren mit. Viele sind dabei sehr stereotypisch eingerichtet. So ist da die Mutter von Mia, für die nur das Ansehen zählt. Wer arrogant oder möchtegernreich ist, fällt bei ihr unten durch. Sie versucht aus Mia eine perfekte Tochter zu machen und liegt ihr ständig mit Mias Diät in den Ohren.

 

Die Cousine Corinne hingegen wird als verwöhnte, arrogante Zicke dargestellt, die anscheinend keine Probleme hat. Für meinen Geschmack wirken viele Figuren zu klischeehaft. Mit einer Ausnahme: Mia. Während sie zu Beginn des Sommers die Rolle des unscheinbaren und schüchternen Mauerblümchens einnimmt und mit allen Mitteln versucht, Corinne zu beeindrucken, findet sie im Laufe der Geschichte zu sich selbst und entwickelt sich immer weiter. Sie ist eine starke Persönlichkeit, deren Stärke aber erst nach und nach zum Vorschein kommt.

 

Der Schreibstil von Amanda Howells ist angenehm. Sie schreibt durchgehend flüssig, wiederholt sich jedoch an wenigen Stellen. Gegen Ende hin wird die Lektüre richtig poetisch, was ich besonders schön finde.

 

„Der Sommer der silbernen Wellen“ ist eine wunderbare Liebesgeschichte, die jede mal gelesen haben sollte!

 

Neugierig? Hier kann man sich das Buch bestellen.

Vielen Dank an den FJB Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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