*Rezension* Wer kann für böse Träume


Wer kann für böse Träume: The Secret Grimm Files. (Front-Cover)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(4/5)

 

Fünfzehn Autoren haben sich ein Ziel gesetzt: Sie wollen der Wahrheit hinter den Märchen der Gebrüder Grimm auf die Schliche kommen. In diesem Buch erfährt der Leser die wahre Geschichte der Märchen, die wir seit eh und je kennen und leben. In „Wer kann für böse Träume“ werden alte Märchen in einem ganz anderen Licht betrachtet. Von „Hänsel und Gretel“, „Schnettitchen“ und Co werden ganz neue Facetten aufgedeckt.

 

Dieses Buch ist schon allein von der Optik her ein kleiner Schatz! Der Umschlag ist fest und das Cover sieht, wie ich finde, einfach wunderschön auf. Die Lady und der Gentlemen, welche auf einem Boden mit Schachbrettmuster stehen. Eine Wendeltreppe führt ins Nirgendwo. Das Cover hat etwas Geheimnisvolles und Düsteres.

 

Wenn man das Buch aufschlägt, findet man mehr als zweihundert Seiten dickes, hochwertiges Papier. Kleine Bildchen ranken sich um jede der 15 Märchen, die den Geschichten eine gewisse Lebendigkeit verleihen. Wirklich, bei der Gestaltung dieses Werkes hat man sich ganz besonders viel Mühe gegeben!

 

So, und nun zum eigentlichen Inhalt: Ich mag die kleinen Märchen, die in dem Werk aufgeführt sind. Sie sind spannend geschrieben und sehr unterhaltsam.  Jede Geschichte enstammt aus der Feder eines anderen Autor und jede hat einen spannend klingenden Titel. Nicht immer habe ich erkennen können, auf welchem Märchen welche Geschichte denn nun basiert, denn manche der Kurzgeschichten sind ziemlich abstrakt.

 

Jede der Autoren hat seinen ganz persönlichen Schreibstil. Sie alle schreiben interessant und flüssig, doch bei einigen Märchen hat mich die perpetuelle indirekte Rede gestört, auch wenn das an dem typischen Märchenstil liegen mag.

 

Die Storys sind alle kurz und lassen sich gut in kleinen „Happen“ lesen. Sie sind echt interessant und haben mich oft zum Nachdenken angeregt, schließlich ist diese Form der Grimmschen Geschichten wirklich etwas ganz Anderes. Die Wissensschnipsel am Ende eines jeden Märchens sind interessant und bilden eine kleine Rahmengeschichte, nämlich die der Recherche zu den Märchen.

 

„Wer kann für böse Träume“ wird als schaurige Geschichtensammlung bezeichnet. Düster und anders mögen viele der Geschichten sein, besonders „schaurig“ würde ich jedoch nur einen kleinen Teil der Geschichten bezeichnen.

 

„Wer kann für böse Träume“ ist ein super schönes Buch, sowohl von der Optik als auch vom Inhalt her. Für alle Märchliebhaber zu empfehlen!

 

Neugierig geworden? Hier kann man sich das Buch bestellen.

Vielen Dank an den Verlag „Das wilde Dutzend“ und Blogg dein Buch für diese etwas andere Märchensammlung!

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