*Rezension* Leaving Paradise


 Leaving Paradise von Simone Elkeles

(5/5)

Kaum wird Maggie Armstrong aus dem Krankenhaus entlassen, erfährt sie, dass Caleb Becker ebenfalls entlassen wurde. Aus dem Jugendgefängnis, in dem er ein Jahr lang saß. Caleb Becker wurde verurteilt, da er Maggie Armstrong mit dem Auto angefahren haben soll und nun für ihr Hinken verantwortlich ist. Als Magie Caleb zum ersten Mal nach seiner Entlassung wiedersieht, ist sie ängstlich und wütend zugleich. Warum hatte Caleb sie damals auf der Straße liegen lassen und Fahrerflucht begangen? Warum war er so herzlos, wo sie doch in ihn verliebt war? Doch dann nimmt Maggie einen Job bei der älteren Dame Mrs Reynolds an, um Geld zu verdienen und ihren Traum erfüllen zu können, ein Austauschjahr in Spanien zu machen. Und zufällig verbringt auch Caleb seine Zeit bei Mrs Reynolds, um seine Sozialstunden abzuleisten. Die beiden kommen sich näher und verlieben sich. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihnen und versucht unermüdlich, die beiden Liebenden zu trennen…

 

Nachdem mich die „Du oder das ganze Leben“-Trilogie von Simone Elkeles absolut begeistern konnte, war klar, dass ich auch das frisch erschienene Buch „Leaving Paradise“ lesen musste. Vor dem Lesen war ich noch skeptisch, ob mich die neue Geschichte genauso in den Bann ziehen würde. Nun habe ich „Leaving Paradise“ verschlungen und kann sagen: meine Sorgen waren allesamt unbegründet.

 

Das neue Werk von Simone Elkeles ist wunderbar geschrieben, total spannend und vor allem: SO ROMANTISCH! „Leaving Paradise“ gehört zu der Sorte von Büchern, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen, nachdem man es gelesen hat. Emotional, ergreifend, wunderbar!

 

Eine Liebesgeschichte, in die ich mich verliebt habe. Ja, so kann ich es nennen. 🙂 Ich habe mich in die Charaktere der Geschichte verliebt. Maggie ist eine starke Persönlichkeit. Seit sie von dem Auto angefahren wurde, humpelt sie. Sie wird überall aus diesem Grund angestarrt, überall fällt sie auf. Und doch senkt sie nicht den Kopf, sondern sie erlangt Mut, sich dem Schicksal zu stellen. Am Anfang ist sie schüstern und introvertiert. Aber im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich immer weiter. Sie wird selbstbewusster, offener. Das bewundere ich an ihr- dass sie lernt, nach vorne zu schauen.

 

Caleb ist der verurteilte Verbrecher, den der Leser trotz allem von Anfang an ins Herz schließt. Zumindest war das bei mir so. Oberflächlich betrachtet ist er der steinharte Kerl, aber er hat durchaus ein Herz und benimmt sich Maggie gegenüber einfach…süß. Ein besseres Wort fällt mir nicht ein. Er versucht, seinen Fehler wiedergutzumachen, versucht sich bei Maggie zu entschludigen. Er versucht, sein Leben wieder in den Griff zu kriegen, doch leider ist dies nicht so einfach. Seine Familie droht aufgrund des Unfalls zu zerbrechen, seine Schwester existiert nur noch voller Apathie vor sich hin und seine Mutter bekommt eine Tablettensucht. Hinzu kommt, dass so ziemlich jede Person seine Beziehung zu Maggie nicht gutheißt.

 

Simone Elkeles ist eine der talentiertesten Autorinnen, von denen ich je etwas gelesen habe. Normalerweise mag ich überhaupt keine reinen Liebesgeschichten. Normalerweise finde ich Geschichten über Mann und Frau, die sich lieben, aber natürlich nicht so mir nichts dir nichts zusammen kommen können, todlangweilig. Aber Simone Elkeles hat mir bewiesen, das es durchaus romantische Geschichten gibt, die spannend sind und die man, hat man einmal angefangen, sie zu lesen, so schnell nicht mehr aus der Hand legen kann. „Leaving Paradise“ wird abwechselnd aus der Sicht von Maggie und Caleb erzählt. Und das Tolle ist, dass die Sichtweisen der verschiedenen Charaktere auch sehr verschieden geschrieben sind. Es ist, als würde ein Autor die „Caleb“-Kapitel verfassen und ein anderer Autor die „Maggie“-Kapitel. Aber nein, alle Kapitel stammen von der einen, begnadeten Autorin. =)

 

Es gibt viele unterhaltsame Stellen in dem Buch, aber auch traurige, fröhliche, schöne und weniger schöne, ergreifende und schockierende Stellen. Ein Buch, gefüllt mit Emotionen. Ein Buch, gefüllt mit Leben.

 

„Leaving Paradise“ kann ich absolut weiterempfehlen. Auch wer normalerweise nicht so auf Liebesromane steht, sollte dieser fantastischen Geschichte eine Chance geben!

 

Neugierig geworden? Hier kann man sich dieses tolle Buch bestellen!

Vielen lieben Dank an den cbt-Verlag für dieses romantische Werk!

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7 Gedanken zu “*Rezension* Leaving Paradise

  1. Stopfi schreibt:

    Ich glaube ich muss jetzt echt doch mal ein Buch der Autorin lesen. Bis jetzt hab ich mich immer davor gedrückt, obwohl diese Bücher genau mein Beuteschema sein müssten… 😀

  2. Charlousie schreibt:

    Ich war ebenso begeistert wie du und habe nach der „Du oder…“-Trilogie auch so meine Bedenken gehabt! 🙂 Jetzt fehlt nur noch „Back to Paradise“ und das habe ich genauso gemocht!
    Eine ausdrucksstarke Rezension, wenn ich es nicht schon gelesen hätte, hiermit hättest du mir garantier geködert! 😉
    Liebe Grüße,
    Charlousie

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