*Rezension* Göttlich verdammt


 

 

 (4/5)

 

Auf der Insel Nantucket, wo Helen mit ihrem Vater lebt, ist normalerweise nicht viel los. Frischen Wind und viel Gesprächsstoff liefert eine gewisse Familie Delos, die neu auf die Insel zieht. Die 16-jährige Helen versteht nicht, warum alle die Familienmitglieder so unglaublich attraktiv finden. Im Gegenteil: Heilen verspürt einen Hass, den sie sich selbst nicht erklären kann. Einen Hass auf Lucas Delos, der mit ihr in eine Jahrgangsstufe geht und den sie am liebsten umbringen würde! In der Schule kann Helen sich eines Tages nicht mehr kontrollieren und greift Lucas an. Entsetzt über ihre Handlung versucht sie verzweifelt herauszufinden, was in sie gefahren ist. Nach und nach entdeckt sie, dass sie ein Scion, ein Nachkomme der Götter, ist und dass sie von den Rachegöttinnen, den Furien, verfolgt wird! Und dann ist da noch die Sache mit Lucas. Lucas, den sie zuerst hasst und später liebt. Doch sie stammen aus verschiedenen Familien ab und dürfen sich nicht ineinander verlieben- es sei denn, sie sind bereit, einen weiteren Krieg zwischen Götter und Menschen zu riskieren…

 

Ich habe mich nie besonders für die Trilogie von Josephine Angelini interessiert, aber durch die vielen positiven Rezensionen und Leseeindrücke bin ich schließlich doch neugierig auf die Reihe geworden und habe mir den ersten Band besorgt und gelesen. Zum Glück!

 

Die Idee der Geschichte finde ich super. Eine Liebe zwischen Nachkommen von Göttern…auf so eine Idee muss man erst kommen! Es kann nicht schaden, einen groben Überblick über die griechische Mythologie zu haben, wenn man das Buch liest. Aber auch ohne Vorkenntnisse ist die Geschichte gut verständlich, da die wichtigsten Fakten der Mythologie nochmal in „Göttlich verdammt“ erläutert werden.

 

Der Schreibstil der Autorin ist überwiegend angenehm. An einigen Stellen wiederholt sie meiner Meinung nach bestimmte Wörter zu oft, aber die Wiederholungen halten sich insgesamt noch in Grenzen, so dass die Geschichte nicht nervig dadurch wird. Die Geschichte ist an einigen Stellen amüsant und leicht zu lesen. Es passiert nicht allzu viel in dem Auftakt der Trilogie, vielmehr wird das Hauptgeschehen erst „eingeleitet“ und die Beziehung zwischen Helen und Lucas wird beschrieben. Aber das macht nichts, denn die Geschichte ist einfach toll geschrieben, sodass ich immer weiterlesen wollte.

 

Die Beziehung zwischen Lucas und Helen finde ich eher weniger glaubwürdig. Also mal ehrlich, wie wahrscheinlich ist es schon, dass sich das unscheinbare Mädchen urplötzlich in den beliebten, mysteriösen Schwarm der Schule verliebt (und umgekehrt), obwohl beide wenige Tage zuvor noch einander gehasst haben? Die Liebe, die sich da anbahnt, geht mir zu schnell, sodass ich beim Lesen zuweilen das Gefühl hatte, einige Stellen verpasst zu haben.

 

Nichtsdestotrotz ist „Göttlich verdammt“ ein schöner, leicht zu lesender Roman, der dem Leser die griechische Mythologie näher bringt.

 

Hier kann man sich das Buch bestellen. Noch mehr tolle Bücher vom Dressler Verlag? Hier entlang, bitte. 😉

 

 

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2 Gedanken zu “*Rezension* Göttlich verdammt

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