*Rezension* Göttlich verliebt


 

 (4/5)

Ein zweiter Trojanischer Krieg steht bevor. Helen versucht mit Orion und Lucas den besagten Krieg zu verhindern, doch es scheint, als haben sie keinen Ausweg. Zu gleicher Zeit entdeckt Helen, dass sie starke Kräfte besitzt, mit denen sie sich nicht nur Freunde macht. Helens Fähigkeiten machen sie zu einer mächtigen, aber auch gefährlichen Person. Aufgrund dieser Gefahr wenden sich einige wichtige Freunde Helens gegen sie. Wem kann sie noch trauen?

 

Der Abschluss der „Göttlich“-Trilogie hat mich gut gefallen. Der erste Band war schon richtig toll, Band zwei war ein Schritt in die falsche Richtung und mit Band drei ist Josephine Angelini ein schönes Finale der Geschichte von Helen und Lucas gelungen.

 

Ihr Schreibstil gefällt mir in „Göttlich verliebt“ besser denn je. Sie schreibt lustig, interessant und poetisch. Angelini besitzt eindeutig Talent. Man liest ihre Geschichten gerne, so konnte ich auch „Göttlich verliebt“ relativ schnell durchlesen.

 

Das Liebesdreieck wird auch in „Göttlich verliebt“ immer wieder erwähnt, was ich schade finde. Dieses ganze Lucas-oder-Orion-Gefasel nervt nach einer geraumen Zeit. Auch wenn wir nach der Lektüre der ersten beiden Bände wissen, dass Helen und Lucas nicht zusammen sein können, so können die beiden Figuren doch nicht die Finger voneinander lassen. Auf der einen Seite mag das ganz rührend sein, aber auf der anderen Seite wird meiner Meinung nach der Fokus zu sehr auf das Liebesdilemma gelegt, was sehr schade ist.

 

Die Handlung von „Göttlich verliebt“ ist (abgesehen von der Liebesgeschichte) richtig spannend und schön zu lesen. Man erfährt durch den Roman viel über die griechische Mythologie und auch wenn man zuvor sich noch nicht mit dem Thema  auseinandergesetzt hat, so wird man doch nach der Lektüre der drei Bände einen groben Überblick über einige Geschichten aus der Mythologie bekommen. Vor allem die zweite Hälfte der Geschichte hat mich begeistern können. Während die Handlung auf den ersten zweihundert Seiten noch eher langsam ist, geht alles Schlag auf Schlag, je mehr der Leser sich dem Ende zuneigt. Action liegt in der Luft. Die Kämpfe sind spannend, die Verwundeten erzeugen Mitgefühl in mir. Ich fieberte beim Lesen mit den Protagonisten mit. Viele unerwartete Wendungen bereichern den Roman und lenken die Geschichte zu dem Ende, das mir sehr gut gefällt.

 

Helen macht in der Geschichte eine überaus positive Entwicklung durch. War sie in Band zwei noch ein eher unsicheres und weinerliches Mädchen, so ist sie nun zu einer starken Frau geworden, die ihren eigenen Weg geht. Sie ist ihren Freunden treu und verzeiht ihnen auch größere Fehler. Mut und Loyalität- das sind ihre Stärken.

 

„Göttlich verliebt“ ist eine tolle Geschichte über Freundschaft und Tapferkeit. Sie handelt von der Wichtigkeit von Zusammenhalt und Vertrauen. Ein toller Abschluss der Trilogie!

 

Hier könnt ihr euch die schöne Geschichte aus dem Dressler-Verlag bestellen.

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