Zitat #7


Hallo ihr Lieben!

SchachnovelleVor einiger Zeit habe ich den Roman „Schachnovelle“ von Stefan Zweig gelesen und für gut befunden. 😉 „Schachnovelle“ ist eine schöne, kurze Geschichte über das Schachspiel. Auch Leute, die auf diesem Gebiet nicht so bewandert sind, verstehen die Geschichte. In dem Roman ist mir eine Textstelle besonders aufgefallen, die ich total schön finde.


„Ich tastete den Stoff an und fühlte tatsächlich durch den Stoff etwas Rechteckiges, etwas, das biegsam war und leise knisterte – ein Buch! Ein Buch! Und wie ein Schuss durchzuckte mich der Gedanke: stiehl dir das Buch! Vielleicht gelingt es, und du kannst dir’s in der Zelle verstecken und dann lesen, lesen, lesen, endlich wieder einmal lesen!“
-Stefan Zweig, „Schachnovelle“

 

Ja, er sagt es! Lesen! Lesen, lesen, lesen! 😀

Liebe Grüße!

Buchheldin

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6 Gedanken zu “Zitat #7

  1. Magdalena U. Ewing schreibt:

    Am folgenden Tag kommen die beiden ins Gespräch, und Dr. B. erzählt seine Lebensgeschichte. Im Österreich der 1930er Jahre, also vor dem sogenannten Anschluss an das Deutsche Reich, war er Vermögensverwalter des österreichischen Adels und Klerus . Nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Österreich 1938 interessieren sich die Nationalsozialisten für ihn, da sie sich die Besitztümer der Klöster aneignen wollen. Um Einzelheiten über den Verbleib der von ihm verwalteten Vermögensposten zu erlangen, wird Dr. B. über Monate in Einzelhaft in ein Hotelzimmer gesperrt, wobei ihm jegliche Form der Ablenkung verwehrt wird. Nach zweiwöchiger völliger Isolation beginnt man dann, ihn in unregelmäßigen Abständen zu verhören. Aufgrund der totalen geistigen Deprivation beginnt sich Dr. B.s Geisteszustand allmählich zu verschlechtern.

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