*Rezension* Herzblut – Gegen alle Regeln


 

 (2/5)

Savannah ist unsterblich in Tristan verliebt, auch nach all den Jahren. Auch seit er damals, als sie noch Kinder waren, eines Tages beschlossen hat, sie weitgehend zu ignorieren. Savannah weiß nicht, warum die anderen an ihrer Schule sie plötzlich so hassen. Was ist los mit Tristan, der sie einst sogar geküsst hat? Warum benehmen sich alle aus der elitären Clann-Clique ihr gegenüber so überheblich? Als Savannah an sich körperliche Änderungen spürt, wird das alte Familiengeheimnis ausgedeckt. Es steckt viel mehr als sinnloser Cliquenhass zwischen der Familie von Savannah und dem Clann, wozu auch Tristan gehört. Doch wie soll sie damit umgehen, wenn sie erfährt, dass plötzlich nichts mehr so ist wie es scheint und Hexen und andere übersinnliche Gestalten tatsächlich existieren?

 

 

Das Cover ist meiner Meinung nach viel zu düster für die Geschichte. Das Mädchen auf dem Cover liegt in einem Meer aus roten Blättern und schaut den Leser ganz dramatisch an. Ein Ticken zu viel für meinen Geschmack.

 

 

Die Geschichte beginnt spannend, man bekommt eine Vorstellung, wie Savannahs Alltag so abläuft. Sie wirkt wie ein ganz normales Mädchen, geht zur High School, hat Freunde und eben auch leider einige Feinde. Nach und nach werden die Geheimnisse der Geschichte aufgedeckt und der Leser erfährt, dass es da noch eine andere Welt für Savannah gibt. Eine Welt voll Zauberei und Magie mit allen Wesen, die dazugehören.

 

 

Die Geschichte liest sich leicht. Mir gefällt es jedoch nicht, dass die Schriftgröße relativ klein ist und die Seiten dafür ziemlich dünn. Man hat das Gefühl, dass man so lange braucht, bis man mal 50 Seiten gelesen hat. Der Schreibstil ist nicht grottenschlecht, aber man merkt schon, dass Melissa Darnell noch nicht so viel Erfahrung im Schreiben hat.

 

 

Viele Charaktere sind oberflächlich und flach gehalten. Auf einem Schlag werden zum Beispiel mehrere Freundinnen von Savannah vorgestellt, die man als Leser kaum auseinanderhalten kann. Savannah ist mir auch nicht recht sympathisch. Sie ändert ihre Meinungen viel zu schnell, was einfach nervt. Zudem wirkt sie total oberflächlich. Tristan, ja, der gutaussehende göttergleiche Tristan soll sie nicht mehr ignorieren. Das ist ihr allergrößter Wunsch. Auch nach all den Jahren? Auch nach alldem Hass und Spott ihr gegenüber? Also bitte. Es ist nicht zu übersehen, dass Savannah Tristan nur wegen seiner ach so atemberaubenden Schönheit liebt, falls man diese oberflächliche Art überhaupt Liebe nennen kann.

 

 

Die Geschichte wird gegen Ende ganz spannend, aber im Mittelteil schlurft man eher durch die Geschichte, als wirklich in den Bann gezogen zu werden. Viele Weh-Wehchen von Savannah wirken einfach nur lächerlich und können nicht ernst genommen werden.

 

 

Schade. Mir hat die Geschichte leider nicht gefallen.

 

Danke an BdB und dem Darkiss-Verlag für dieses Buch (hier zu bestellen)!

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8 Gedanken zu “*Rezension* Herzblut – Gegen alle Regeln

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