*Rezension* Meine kurze Geschichte


 

(3/5)

 

Stephen Hawking kennt so gut wie jeder. Der berühmte Astrophysiker hat seit seiner Jugend eine degenerative Erkrankung des motorischen Nervensystems. Doch anstatt sich von der Krankheit leiten zu lassen, geht Stephen  Hawking seinen eigenen Weg. Er sieht ein, dass das Leben wertvoll ist und man jede Sekunde auf der wunderbaren Welt ausnutzen muss. So wird er von einem Jungen, der gerne Partys feiert und das Leben an sich vorbeiziehen lässt, zum zielstrebigen Astrophysiker, der eine neue Entdeckung nach der anderen macht. Trotz seines Erfolges bleibt er bescheiden und sagt von sich unter anderem, dass er nur sehr langsam denke.

 

„Stephen Hawking – Meine kurze Geschichte“ erzählt die Biografie eines brillanten Genies, das überragende Entdeckungen in der Wissenschaft gemacht hat. Normalerweise hat man nur mal von Hawking nebenbei gehört, sein Name ist vielleicht mal gefallen, womöglich kennt man sogar die ein oder andere Arbeit von ihm und hat ein wissenschaftliches Buch von ihm gelesen. Doch vom Autor, vom Wissenschaftler selbst weiß man doch in den meisten Fällen eher wenig. So erging es auch mir. Ich habe mehrere Essays von Hawking gelesen, aber er selbst war immer der geheimnisvolle Wissenschaftler. Jetzt hat er endlich seine Autobiografie verfasst, sodass die breite Masse auch mal „hinter die Kulissen“ gucken durfte.

 

Hawking erzählt sehr spannend aus seinem Leben, auch wenn ich sagen muss, dass mir zwischendurch zu viele Daten und um die Ohren geflogen sind. Mir geht es nicht darum, möglichst viele Jahreszahlen zu kennen, sondern nur darum, einen groben Überblick über sein Leben zu kriegen, da waren die Daten teilweise etwas lästig.

 

Seine Autobiografie hat er in mehrere Kapitel unterteilt, die die einzelnen Lebensabschnitte in Schlagwörtern wiedergeben. Die meisten Abschnitte sind richtig interessant. Man erfährt viel über Hawking- und auch über seine wissenschaftliche Arbeit. An manchen Stellen habe ich jedoch das Gefühl, dass er zu sehr in das Wissenschaftliche abschweift und dem Leser versucht, irgendwelche Theorien in knapper Form zu erklären.  Diese Stellen sind etwas schwer zu verstehen, was womöglich auch daran liegt, dass ich das Hörbuch nicht immer wieder „zurückgespult“ habe. Bei einem gedruckten Exemplar der Geschichte hingegen hätte man wohl einfach die besagten Passagen immer wieder lesen können.

 

Frank Arnold liest die Autobiografie von Hawking lebendig und mit viel Betonung vor. Er setzt an den richtigen Stellen Pausen und gibt sich viel Mühe, um die Lebensgeschichte von Hawking interessant wiederzugeben.

 

Stephen Hawkings Leben ist interessant, ereignisreich, an manchen Stellen ziemlich traurig und dann wieder ganz wunderbar. Seine Autobiografie in ungekürzter Hörbuchfassung hat zwar einige Kritikpunkte, ist aber dennoch eine sich lohnende Anschaffung, möchte man sich genauer mit Hawking  an sich auseinandersetzen.

 

Hier geht es zur Bestellung des Hörbuchs aus dem Hörverlag.

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