*Rezension* Dark Skye


(3/5)

Skye wurde getötet – und dennoch lebt sie. Asher hat sie mehr oder weniger gerettet und versucht Skye nun zu überreden, sich auf seine Seite, auf die Seite der Rebellion zu schlagen. Doch Skye ist verwirrt und braucht vor allem Zeit. Erst vor Kurzem hat sie ihre Hintergrundgeschichte erfahren und weiß nun, dass sie kein gewöhnlicher Mensch ist, sondern Engelsblut in den Adern hat. Sie kann sich nun zwischen dem Orden und den Rebellen, zwei verfeindete Gruppen der Engel, entscheiden. Doch was ist richtig? Was soll sie machen? Noch während sie überlegt, macht sie eines Tages im Schrank ihrer Tante Jo eine unglaubliche Entdeckung…

„Silver Skye“ fand ich leider nur mittelmäßig und auch der Nachfolgeband hat mich nicht vollends überzeugen können.

Skye überlebt einen Mordversuch und muss lernen, ihre neun Kräfte zu kontrollieren. Ihr offenbart sich eine völlig neue, magische Welt, von deren Existenz sie bis vor wenigen Wochen noch nichts gehört hatte. Es passieren so viele unglaubliche Dinge in Skyes Leben, aber das junge Mädchen konzentriert sich natürlich auf die Liebe. Wie sollte es anders sein. Skye hat sich für Asher entschieden, dem Rebellen. Aber dennoch kann sie ihre Finger nicht von dem Wächter Devin lassen. Dieses ständige Hin und Her und Her und Hin wird mit der Zeit ziemlich nervig. Zwei „perfekt“ aussehende überirdische Wesen buhlen um ihre Aufmerksamkeit – hinzu kommt noch ein Irdischer, Ian, der auch in Skye verliebt ist. Also wirklich. Gleich drei? Ian sieht irgendwann ein, dass er für Skye immer nur ein guter Freund bleiben wird. Nach einiger Zeit hat er eine neue Freundin. Kurzerhand ist Skye eingeschnappt. Ihr Verhalten wirkt infantil und zickig. Ihre Freunde sind geduldig und nett zu ihr, doch Skye scheint auf dem Ego-Trip aus zu sein.

Die Beziehung zwischen Skye und Asher verläuft für meinen Geschmack zu schnell. Sie kennen sich kaum, Asher ist erst seit Beginn des neuen Schuljahres an ihrer Schule und dennoch kann sie sich ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen. Hach, wie unglaublich rührend.

Jocelyn Davies ist darauf aus, möglichst viel Gefühl und Handlung in die Seiten zu packen. Jedoch vernachlässigt sie dabei oft die Dinge, die zwischen den für den Handlungsstrang wichtigen Momenten passieren. Man bekommt fast das Gefühl, dass die Autorin den Leser durch das Geschehen „hetzt“.

Einige Stellen in der Geschichte kann ich nicht nachvollziehen. So sucht Skye zum Beispiel nach einer Person mit einer bestimmten, ihr bekannten Handschrift. Nachdem man auf die Lösung kommt und das Geheimnis um die Handschrift aufgedeckt wird, fragt man sich als Leser, warum Skye da denn nicht früher drauf gekommen ist.

Die Handlung an sich ist ganz nett, aber ohne jegliche Überraschungseffekte. Fast könnte man sagen, dass der Leser noch schneller an die Auflösung der Geheimnisse kommt als Skye selbst.

Auch der zweite Band endet mehr oder weniger offen, sodass man sich doch fragt, was wohl als nächstes passieren wird.

„Dark Skye“ hat mich leider nicht überzeugen können und mir, um ehrlich zu sein, sogar noch weniger gefallen als der erste Band. Vielleicht fällt dieser Roman in die Kategorie „Überbrückungsband“ und der dritte Teil wird wieder besser? Ich kann es ja dann nochmal mit Skye und ihrer Geschichte versuchen.

Hier könnt ihr euch den Roman aus dem FISCHER Sauerländer-Verlag bestellen.

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