Hommage an das Lesen #1


Ach ja. Das Lesen. Ohne Bücher wäre die Welt nur halb so schön.

Die innige Beziehung zwischen mir und der Literaturwelt hat in der Grundschule angefangen. Irgendwann habe ich meinen ersten Bibliotheksausweis bekommen, das war damals wie heute für mich DIE Karte aller Karten. Ein kleines Stückchen Plastik, das mir den Zugang zum Paradies verschaffte.

In der Bücherei konnte ich stundenlang in gemütlichen Sitzsäcken lesen, ich konnte mir jedes Buch anschauen, das ich interessant fand, ich war umgeben von lauter anderen Gleichgesinnten – und überall roch es so gut.

Arthur

Auch heute gehe ich noch sehr oft in die Bibliothek, aber ich leihe mir nicht mehr so viele Romane aus, weil ich einfach schon so viele zuhause stehen habe, die noch gelesen werden wollen.

Wie sieht das bei euch aus? Geht ihr gerne in die Bücherei? Leiht ihr euch Bücher aus? Oder kauft ihr sie euch lieber?

Ich bin gespannt auf eure Meinungen!

Eure

Buchheldin

bildquelle: http://mashable.com/2013/11/02/book-lovers-gifs/
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9 Gedanken zu “Hommage an das Lesen #1

  1. EyeLin schreibt:

    Also ich finde ja, es gibt solche und solche Bibliotheken^^
    Von der 5. bis 8. Klasse war ich in der Bibliothek in der Stadt angemeldet, in der mein Schule war. Dort habe ich oft meine Wartezeit verbracht (mein Bus fuhr nur einmal in der Stunde), allerdings waren „gute“ Bücher oft ausgeliehen und mussten vorbestellt werden und neue Ware gab es auch nur selten. Dennoch mochte ich es dort sehr.

    Nachdem ich die Schule gewechselt hatte, hatte ich erstmal keine Bibliothek in der Nähe und deshalb versorgte ich mich eben anders mit Lektüre (kaufen, wünschen, mit Freunden tauschen/ausleihen).
    In meiner schulischen Ausbildung (mit ca. 19 Jahren) habe ich nahe der Schule noch einmal eine tolle Bibliothek gefunden (sehr modern, hell, voll und viel Platz). Dort habe ich mich angemeldet (das erste Jahr war kostenlos) und war häufig dort. Meist allerdings eher wegen der Sachbücher und zum recharchieren. Genauso auch die einjährige Anmeldung an der Uni-Bibliothek (mit mehreren fachspezifischen Außenstellen). Zum Lernen und Schreiben der Facharbeit super, aber ansonsten muss ich da wirklich nicht sein. Zumal „mein“ Fachbereich eher uneinladend, grau und alt war 😦
    Die Schule war irgendwann vorbei und ich habe beide Ausweise nicht verlängert, weil ich nicht mehr oft genug in der Nähe unterwegs bin.
    Inzwischen wohne ich in einer Wohnung, die nur 1min Fußweg von der städtischen Bibliothek entfernt ist. Von außen sieht sie allerings gar nicht einladend aus und sie hat auch nur einmal (oder zweimal) wöchentlich geöffnet – reizt mich also gar nicht, da mal reinzugehen.

    Wenn ich noch in der Nähe der modernen Bibliothek wohnen würde, würde ich wohl keinen Ausweis beantragen, sondern einfach so hingehen und dort stöbern. Die Sitzecken waren sooo schön da und alles war einfach einladend. Aber ist mir zu weit^^

    Achso: Meine Oma war lange Leiterin einer Dorf-Bibliothek (bis vor wenigen Jahren). Sie hat oft bei der Stadtbibliothek für die Dorfbibo ausgeliehen, was die Kunden gern wollten und sie nicht hatte. Ich habe mir dann oft was mitbringen lassen (war ja kostenlos und vor allem viel länger als nur ein paar Wochen ausleihbar). Und ich habe immer die neusten Zeitschriften (damals Bravo usw) lesen können bevor sie in die Bibo kamen. Das war toll 😀

  2. Kathrin schreibt:

    Oh ja, der magische Bibliotheksausweise – unsere waren damals noch aus Papier. Wir waren zunächst von der Schule aus in der Kinderbibliothek – und nach dem Besuch stand für mich fest, dass ich mich anmelden will und öfter hierher kommen muss! Die folgenden Jahre war ich zwei bis drei Mal pro Monat in der Buchhandlung und nahm jedes Mal vier oder fünf Bücher mit. Manche habe ich im Verlauf der Jahre sogar mehrmals ausgeliehen. Ich habe es geliebt, in die Buchhandlung zu gehen: Überall diese Unmengen an Geschichten, die nur darauf warten, erlebt zu werden – und voller Neugierde habe ich jedes Mal die Regale nach frisch eingetroffenen Büchern abgesucht. So konnte ich Stunden in der Bibliothek verbringen.

    Nur leider war ich ja irgendwann zu alt für die Kinderbuchhandlung – da hieß es dann wechseln in die Bibliothek der Erwachsenen. Allerdings fand ich (damals war ich vielleicht 13) kaum spannende Bücher, da es vorwiegend Sachbücher gab und sich generell alle Bücher an Menschen jenseits der 20 richteten. Auf drei Etagen gab es lediglich ein einziges Regal mit Jugendbüchern – und die meisten davon kannte ich schon aus der Kinderbibliothek. Als später das Zahlen eines Jahresbeitrags eingeführt wurde, blieb ich der Bibliothek dann auch fern. Im Nachhinein betrachtet ist das natürlich schade, da ich auch heute Bibliotheken nur noch fürs Studium aufsuche – aber meiner Leseleidenschaft hat es ja nicht geschadet 😉

  3. packingbooksfromboxes schreibt:

    ich verbringe seit einiger Zeit fast jede meiner mittwöchigen Mittagspausen in der Bücherei. Viele Bücher lese ich einfach tatsächlich nur einmal und sich jedes dieser Bücher selbst zu kaufen, schadet doch eindeutig meinem Geldbeutel und dem Platz. So kann ich einfach lesen, worauf ich gerade Lust habe.
    Die Bücherei selbst ist sozusagen auch guter Kunde bei uns im Laden und wenn man dann umgekehrt auch mal dort ist als Buchhändler, gibt es immer nette Gespräche!
    Wünsche dir ein schönes Lesewochenende!

    • Buchheldin schreibt:

      Oh, ist die Bücherei also nicht weit von deiner Arbeit entfernt? 🙂 Das ist cool. Und toll ist auch, dass du auch in der freien Zeit von den Büchern nicht genug bekommen kannst. ;))

      • packingbooksfromboxes schreibt:

        Nein, zwei Minuten Fußweg 🙂 das ist wirklich klasse!! Unterstützt aber (leider) auch nur noch meine Sucht.
        Ich hatte damals ja mal die Befürchtung, dass es mir irgendwann so geht wie Bäckern oder so, die irgendwann ihre Ware nicht mehr sooo attraktiv finden, aber im Gegenteil- ich verliebe mich jeden Tag mehr in die Buchwelt!

      • Buchheldin schreibt:

        Na das ist doch schön! 🙂 und dass Bäcker ihre waren nicht mehr sooo attraktiv finden nach einiger Zeit ist auch schwer vorstellbar.;)

  4. birtheslesezeit schreibt:

    Hallo, ich gehe nicht mehr so oft in die Bücherei – die Verlockung dort ist zu groß und ich habe einfach zu viele Bücher im eigenen Regal, die ich lesen möchte. Grundsätzlich liebe ich Büchereien, sie haben mehr Platz als ich und die kostenlose Ausleihe ist natürlich toll ! Ich war früher oft dort, meine Tochter ist nach wie vor Dauergast dort und hin und wieder kann auch ich nicht widerstehen :-). Liebe Grüße

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