Hommage an das Lesen #2


Von wegen früher war alles besser. Früher hatte ich nur sehr wenige Bücher, etwa ein Regalbrett voll. Ein REGALBRETT! Man stelle sich das mal vor. Aber seit ich hier auf fremdewelt blogge, scheint es, als stiege mein Bücherbesitz exponentiell an. 😀

Wenn ich die ganzen Empfehlungen und Neuerscheinungen auf anderen Blogs lese, dann überkommt mich des Öfteren das Dieses-Buch-muss-ich-unbedingt-lesen-Gefühl. Seit ich blogge, bin ich anfälliger geworden für Beststellerlisten, Geheimtipps, für Neuerscheinungen und alte Klassiker, für Bücher generell.

Hach ja. Das Lesen ist schon eine tolle Sache.

Bookstore-belle

Meine Lieblingsbuchreihe ist Harry Potter, mir ist, als hätte ich dies sogar schon ein- … oder zweimal erwähnt. 😀

Aber Harry Potter ist sowieso außer Konkurrenz. 😀 Was aber ist mein Lieblingsbuch, wenn man mal von Harry Potter absieht?

Da wird es schon schwieriger.

John-green-favorite-book

Selbst John Green hat also kein Lieblingsbuch. Es ist ja auch eine schwierige Sache, unter all den Schätzen einen Schatz herauszufischen.

„The Fault in Our Stars“ von John Green finde ich ganz toll, ebenso wie „Die Physiker“ von Dürrenmatt (ja, ein ganz anderes Genre;)). Zudem mag ich „In 80 Tagen um die Welt“ und viele der neueren Dystopien. Ich habe auch „Alice im Wunderland“ sehr gerne gelesen und bin ein absoluter Fan der Sherlock-Holmes-Geschichten. Und ich lese gerne Sachbücher. „Der Zauber der Wirklichkeit“ ist ein ganz besonders schönes naturwissenschaftliches Buch. Sehr empfehlenswert.

Ein einziges Lieblingsbuch kann ich aber nicht nennen. Es ist fast, als würde man die anderen Bücher und Geschichten alle entehren, wenn man sich für ein einziges Lieblingsbuch entscheidet.

Jedes Buch, jede Lektüre und jede Geschichte ist wohl auf seine eigene Art und Weise wundervoll.

Manchmal mögen wir die Geschichten, die wir lesen, und manchmal eben nicht. Aber wenn wir mal ein Buch nicht so toll finden, dann liegt dies nicht unbedingt an dem schlechten Schreibstil des Autors oder an der Handlung. Vielleicht liegt es ja an uns, vielleicht sind wir einfach gerade nicht in der Stimmung für diese eine Geschichte. Vielleicht kommen wir gerade einfach nicht so gut in die Geschichtenwelt rein.

101-dalmations-books

Die Autor werden sich schon etwas dabei gedacht haben, als sie ihre Ideen niedergeschrieben haben.

Wie sehr ihr das?

Liebe Grüße

Buchheldin

 

bilderquelle: http://mashable.com/2013/11/02/book-lovers-gifs/
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16 Gedanken zu “Hommage an das Lesen #2

  1. EyeLin schreibt:

    Ich bin froh, meine Bücher auf ein Mini-Regal reduziert zu haben (nur noch Fachbücher usw), weil mir einfach der Platz fehlt und ich einmal gelesene Werke sowieso nie wieder anrühre (auch wenn ich sie toll fand). An dieser Stelle ein Danke an meinen Kindle 🙂

    Ich merke auch, dass sich meine „Leselust“ immer wieder ändert/erweitert. Früher habe ich zum Beispiel Pferdegeschichten geliebt. Ich brauchte eigentlich nichts anderes… Dann kam die Zeit der Reallife-Jugendromane über Schicksalsschläge und mit viel Drame. Schließlich die Liebesgeschichten und dann die Vampirgeschichten (allerdings für Erwachsene^^). Dann hatte ich eine Phase, in der ich überhaupt nicht an Bücher rankam, in denen die Protas zur Schule gehen. Auch heute bevorzuge ich erwachsene Protas, aber ich habe auch einige wunderschöne Fantasy-Bücher mit jüngeren Darstellern entdeckt und ins Herz geschlossen. Ich habe hisotrische Romane für mich entdeckt, erkunde die verschiedenen Fantasybereiche und wage mich an Dystopien. Eigentlich kann ich in zwischen gar nicht mehr sagen, was ich am liebsten lese. Ja, ich muss „in der Stimmung“ für ein bestimmtes Themengebiet sein und ich denke, sowas ändert sich auch immer wieder.

    Aber ich muss dir auch entschieden widersprechen 🙂
    Und zwar lege ich sehr großen Wert auf den Stile des Autors. Wenn mir dieser nicht zusagt, dann kann die Geschichte noch so gut sein, ich kann einfach nicht ran. Stile ist sicher Geschmackssache, aber bei mir ist das ein wichtiges Kriterium. Ich schreibe selbst, lege da großen Wert drauf und habe manchmal das Gefühl, dass sich der Autor eben nichts dabei gedacht hat. Ich hasse es z.B. wenn man zu sehr in Klischees versinkt, sich ständig wiederholt oder alles ausufernd beschreibt.

    Und ab und zu weiß ich auch nicht, ob Autoren sich wirklich über den Inhalt ihrer Werke Gedanken gemacht haben oder ob damit ein „anderer“ Zweck erfüllt werden sollte. Nur mal ein Beispiel: Feuchtgebiete.
    Meiner Meinung nach ein lächerliches, langweiliges, flaches, nichtssagendes Buch, dass der Frau, die es wagt, sich Autorin zu nennen, zu Geld und Aufmerksamkeit verhelfen sollte. Traurig.

    Liebe Grüße 🙂

    • Buchheldin schreibt:

      Hallööchen EyeLin! 🙂

      Ui, da hast du aber eine ziemlich kritische Meinung zu „Feuchtgebiete“. 😉 Ich selbst habe das Buch nicht gelesen und ich habe es auch nicht vor, aber mich würde dennoch interessieren, warum du von der „Autorin“ nicht so viel hältst?

      Habe ich je gesagt, dass mir der Stil des Autors egal ist? o.O Nun, wenn ja, war das wohl doof ausgedrückt, denn auch ich finde es sehr wichtig, dass der Autor nicht in einem Meer aus Klischees versinkt, sondern sich wirklich etwas bei der Geschichte denkt. Meine letzte Rezension zu dem Buch „Fragmente“ kritisiert den Stil des Autors Dan Wells, der wirklich grandios ist und mich auch schon mit „Partials“ in den Bann ziehen konnte (hast du das Buch eigentlich gelesen? Eine Dystopie ;)), aber mit dem Nachfolger eher eine schwache Fortsetzung landete, wo der Leser sich manchmal echt fragt, ob Dan Wells überhaupt noch den roten Faden im Blick hat. 😉

      Liebe Grüße!
      Buchheldin

      • EyeLin schreibt:

        Hallo 🙂

        Kritisch ist noch untertrieben. Das ist wirklich mit abstand das schlechteste, dämlichste und anspruchloseste Buch, was ich je gelesen habe. Du hast wirklich nichts verpasst. Tja, warum ich von der Frau nicht viel halte ist eigentlich leicht zu erklären. Sie hat da ein Buch geschrieben, dass über keinerlei Handlung verfügt. Die Prota ist so völlig konstruiert und psychisch gestört, dass es lächerlich wirkt. So denkt kein Jugendlicher. Der „rote Faden“ besteht offensichtlich darin von einer möglichst „krassen“ Ekligkeit in die andere zu stürzen. Die Logik wird dabei einfach mal übergangen und zwischendurch fügen sich ein paar Gedanken der Prota ein, die diese „Widerlichkeiten“ absolut „geil“ findet.
        Ich habe mich nicht geekelt, nicht geschmunzelt… Ich habe einfach nur den Kopf geschüttelt und mich permanent gefragt „Wieso?“.
        Sprachlich umgesetzt war es auch ziemlich flach. Nichts besonderes, nichts fesselndes…eher wie eine langweilige Beschreibung mit ein paar Gedankenfetzen.
        Irgendwie hat die „Autorin“ dann wohl gemerkt, dass sie zu keinem Abschluss kommt und fügte deshalb eine alberne, unrealistische „Liebesgeschichte“ ein. Die war weder ausgereift noch durchdacht und das Ende war so sinnlos, dass man es auch einfach hätte streichen können.
        Jedenfalls ein Buch, was um jeden Preis auffallen und schockieren will. Dabei aber keinerlei Qualität hat. Es ist einfach dämlich.
        Fazit: Ich finde es so schade, dass die Frau damit großes Geld gemacht und sogar eine Verfilmung bekommen hat. Es gibt dutzende Autoren, die das viel mehr verdient hätten.

        Naja, nein. Du sagtest nicht, dass dir der Stile egal ist. Aber ich bezog mich auf “ Aber wenn wir mal ein Buch nicht so toll finden, dann liegt dies nicht unbedingt an dem schlechten Schreibstil des Autors oder an der Handlung. Vielleicht liegt es ja an uns, vielleicht sind wir einfach gerade nicht in der Stimmung für diese eine Geschichte.“ 🙂

        „Fragmente“ kenne ich nicht. Ich habe jetzt gerade einen wunderschönen Zweiteiler gelesen, von dem ich absolut begeistert war. Hat mich wirklich überrascht. 😀
        Jetzt überlege ich gerade, was ich als nächstes in „Angriff“ nehmen werde.
        Außerdem habe ich nach David Safier jetzt gerade ein Hörbuch von Kerstin Gier im Auto, was mich begleitet. Ich liebe es jetzt schon 🙂

        Liebste Grüße 🙂

      • Buchheldin schreibt:

        Oh, ok. „Kritisch“ ist dezent untertrieben. 😉 Das scheint ein wirklich schlechtes Buch zu sein.

        Ich finde aber auch, dass es so viele tolle, wundervolle, brillante Bücher gibt, die niemand zu kennen scheint. „Die Messertänzerin“ zum Beispiel oder „Das gefrorene Lachen“. Zwei tolle Bücher, wie ich finde.

        Ach so, schön zitiert. 😉 Ja, ich denke, dass wir uns manchmal mit einem Buch nicht anfreunden können, weil wir einfach in Gedanken noch beim letzten Buch sind oder weil wir gerade zu viel im Kopf haben, als dass wir die Geschichte richtig genießen könnten. Manchmal. Manchmal ist aber der Schreibstil des Autors wohl auch einfach grottenschlecht. 😉

        Du hörst Hörbücher im Auto? 😀 Welche Geschichte von Kerstin Gier meinst du? 🙂

        Liebe Grüße!

      • EyeLin schreibt:

        Ja, ich hab auch soooo viele Bücher, die mir am Herzen liegen. Bücher, die mich beeindrucken und solche, die ich mir wunderbar als Film vorstellen könnte… Hach. Das Leben ist unfair ^^

        Ich denke, ich verstehe jetzt besser, was du meinstest. Allerdings geht es mir selten so. Ich lasse mich eigentlich immer auf die Story ein, weil ich vorher nach Klappentext (o.ä.) entscheide, ob ich für ein Thema in Stimmung bin oder eben nicht. Und meistens mache ich auch einige Tage (oder gar länger) Pause, bevor ich ein neues Buch beginne. Es sei denn, es handelt sich um eine Reihe ^^
        Dadurch vermeide ich, dass mich das „alte“ Buch noch zu sehr beschäftigt 🙂

        Ja. Ich höre immer Hörbücher im Auto. Auf dem Weg zur Arbeit oder sonst irgendwo hin… Herrlich, es gibt nichts besseres. 😀 Angefangen hat es mit „Er ist wieder da“ und seit dem, stelle ich fest, dass ich vorher im Auto unheimlich viel Zeit „verschwendet“ habe. Und beim Sport höre ich auch sehr gern Hörbücher 🙂 Überhaupt kann man dadurch viel mehr „lesen“, als durch abendliches Lesen im Bett (sonst habe ich leider selten Zeit dafür^^).

        Also nachdem ich „Muh!“ von David Safier gehört habe (Suuuuper!), hab ich nun Kerstin Giers „Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner“ gehört. Ebenfalls klasse. Beide voller Humor und doch regen sie zum Nachdenken an.
        Jetzt habe ich gerade „Lügen, die von Herzen kommen“ angefangen.

      • Buchheldin schreibt:

        Oh, das ist interessant! =) Ich kann leider noch nicht Auto fahren und meinen Eltern sind Hörbücher im Auto immer zu hektisch und laut. 😉 Sie bevorzugen da eher klassische Musik.;)

        Hörbücher beim Sport klingt toll! Hörst du das dann über einen mp-3-Player/iPod?

        Die Geschichte von Kerstin Gier kenne ich noch nicht. Ich habe bisher nur die Edelsteintrilogie gelesen.

        „Er ist wieder da“ ist also gut? =) Ich glaube, das hast du mir sogar schon mal empfohlen, kann das sein? 🙂

        Ja, mit den Hörbüchern kann man wirklich viel mehr „lesen“. Ich höre meistens zum Einschlafen welche und mittlerweile auch immer wieder mal zwischendurch, wobei mir in letzter Zeit für Freizeitlektüre nicht so viel Zeit bleibt…

        Liebe Grüße!
        Buchheldin

      • EyeLin schreibt:

        Beim Sport höre ich über meinen MP3-Player, ja. Da vergeht die Zeit viel schneller. Herrlich 🙂
        Ich hatte auch zuerst die Edelstein-Triologie gelesen und war begeistert. Dann habe ich gesehen, dass Kerstin Gier zahlreiche „Frauenromane“ geschrieben hat und hab einfach mal welche bestellt (um sie zu verschenken). Inzwischen bin ich gefesselt. Ihr Stile ist einfach toll und hach, ich mag es sehr. 🙂
        Werde mir sicher noch einige ihrer Werke anhören. Meine Kollegin ist auch begeistert und wir tauschen uns da regelmäßig aus 🙂

        „Er ist wieder da“ fand ich wirklich gut. Keine Ahnung, ob ich es dir schon einmal empfohlen habe, aber ist gut möglich. Anfangs musste ich mich an die Leseart gewöhnen (Christoph Maria Herbst liest das ja mit sehr authentischer Aussprache), aber das ging ziemlich fix. Man braucht immer mal wieder eine Hörpause, weil das Werk voller „wichtiger“ Aussagen/Pointen usw steckt. Aber es ist definitiv gut. Ich kann es guten Gewissens weiterempfehlen 🙂

        Ja, die liebe Zeitnot. Es ist verzwickt ^^
        LG 🙂

      • Buchheldin schreibt:

        Ja, die Edelstein-Trilogie ist echt klasse. Und „Silber“ muss ich auch endlich mal lesen. 🙂

        …und danach kommen die Hörbücher. 😀

  2. regenbogenlichter schreibt:

    Ich hatte als Kind zu meinen eigenen Büchern, eine ganze (öffentliche) Bibliothek… 😉
    Ich mag Bücher aber auch gern besitzen, deswegen kaufe ich mir jetzt auch gern Bücher.
    Und habe dementsprechend nicht nur ein Regalbrett voll.

  3. grinselamm schreibt:

    Meine Gedanken zur Hommage des Lesens: 🙂
    Früher war ich eher ein Immer-wieder-Leser, dadurch, dass ich Zugang zu mehr Büchern habe und auch offener geworden bin für Neues, hat sich das aber gelegt. Wenn mir heute ein Buch sehr gut gefällt, dann muss ich es noch nicht mal haben (war früher auch anders :-)). Heute reicht mir einfach das Im-Herzen-tragen. Falls ich es dann doch daheim hab, blätter ich vielleicht mal drin und les kurz wieder rein. Heutzutage passierts mir eher, dass ich in einem Bücherladen, in einer Bücherei oder auch bei anderen Leuten ein Buch, das ich in meiner Herzensbibliothek trage, sehe und ihm zuzwinker (in Gedanken zumindest ;)). „Hey du, weißt du noch, damals, sweetie, erinnerst du dich?! Danke für die schöne Zeit 😉 hab dich lieb, aber jetzt muss ich weiter ziehen, die Zeiten sind andere, die Gefühle sind andere, daher sind auch die Bücher andere. Alles zu seiner Zeit“.

    • Buchheldin schreibt:

      Oh, das hast du voll schön geschrieben.:) Das Im-Herzen-tragen ist eine schöne Einstellung und sicher gut für den Geldbeutel. So eine Herzensbibliothek klingt echt toll, wobei ich doch zurzeit besonders schöne Bücher auch gerne mal im Regal stehen habe. Diese Bücher muss man anfassen, bestaunen, mit post-Its verzieren können, finde ich. 🙂

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