*Rezension* Rechnen ohne Taschenrechner


Rechnen ohne Taschenrechner

 (4/5)

 

Auf gut 150 Seiten stellt der Autor Helmut Lange viele verschiedene Lösungsmethoden zum Lösen von Rechenaufgaben vor. Jede Seite bzw. Doppelseite beschäftigt sich mit einer Methode. Die vier Grundrechenarten werden ebenso wie das Bruchrechnen, Quadrieren oder Wurzel ziehen vorgestellt. Der Leser erfährt, wie man beim Rechnen Zeit sparen kann und warum Matheaufgaben mit großen Zahlen doch gar nicht so kompliziert sind, wenn man erst einmal die Lösungsstrategie kennt. Am Ende des Buches sind verschiedene Merksysteme aufgelistet, mit deren Hilfe man das Gedächtnis trainieren kann.

„Verblüffende Rechentricks“ – die zu beherrschen kann doch nicht schaden, oder? 🙂 Voller Erwartungen schlug ich so vor einigen Wochen die erste Seite des Buches auf – und wurde erst einmal enttäuscht. Was sich verheißungsvoll „Rechentrick“ nennt, habe ich schon längst in der Grundschule gelernt. Was tut man, wenn man mehrere große Zahlen addieren möchte? Zum Beispiel 20+30+80+70? Nun, man rechnet zuerst 20+80 und dann 30+70. Zwei Hunderterpäckchen. Wow, was für ein Rechentrick…

Verblüffend sind die ersten Seiten nicht gerade und der von dem Autor versprochene „Aha-Effekt“ bleibt aus, doch wenn man weiterliest, so kann man doch ganz schön viel lernen. Hinter Namen wie „Chinesisches Multiplizieren“ oder „Wurzel ziehen vedisch“ verbergen sich einfache Rechengesetze, mit derer Hilfe die Lösungen einer Matheaufgabe ganz leicht zu finden sind. Wer sich für die Mathematik interessiert, wird auf jeden Fall Spaß mit diesem Buch haben. Der Aufbau ist übersichtlich, ein „Rechentrick“ wird auf einer Seite oder Doppelseite erklärt.

Besonders schön finde ich den hinteren Teil des Buches, der sich mit Gedächtnismethoden und Merksystemen beschäftigt. Von der Loci-Methode mag der ein oder andere womöglich schon mal etwas gehört haben. In „Rechnen ohne Taschenrechner“ werden unter anderem eben diese Methode und ihre Erweiterungsmöglichkeiten vorgestellt. Man kann sich echt viel merken, vor allem, wenn man weiß, wie man die ganzen Informationen zu ordnen hat.

„Rechnen ohne Taschenrechner“ ist ein schöner und interessanter Ratgeber, der tatsächlich einige verblüffende Dinge enthüllt. Ich finde es schön, darin zu blättern und kann das Buch weiterempfehlen.

 

Hier kann man sich das Buch aus dem mvg-Verlag bestellen.

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9 Gedanken zu “*Rezension* Rechnen ohne Taschenrechner

  1. Lexi schreibt:

    Finde die Idee irgendwie toll 🙂 ich hab Mathe ja immer geliebt und würde mir wünschen das es viel mehr Menschen so ginge. 🙂

  2. katnissdean schreibt:

    Ich finde ja, solch einfache Lösungswege sollten sie auch in der Schule beibringen. Damit jeder auch mal Mathe versteht 😉 Das kam bei mir leider immer auf den Lehrer an. Da war zwischen 15 Punkten und 5 Punkten bei mir alles drin, was Mathe anging… lalala.

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