*Auspackbericht* Midsommarwichteln 2016

Hallo liebe Leute!

Ich habe lange nichts mehr von mir hören lassen, weil ich mitten in der Vorbereitung meines Examens bin. Als kleine Abwechslung und Motivationskick für zwischendurch habe ich es mir aber nicht nehmen lassen, am Lovelybooks-Midsommar-Wichteln teilzunehmen. Heute ist es soweit, heute dürfen die Wichtelpakete aufgemacht werden. Was in meinem Paket alles drin war, möchte ich euch in diesem Artikel zeigen.

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Allein die Verpackung des Wichtelpakets ist wunderschön. Ich mag den Karton, der in einem direkt sommerliche Gefühle hochkommen lässt.

Die einzelnen Päckchen waren liebevoll verpackt, ich habe einen Brief von meiner Wichtelmama bekommen und sogar eine Karte für meine kleine Schwester ist dabei.

Folgendes verbarg sich im Paket:

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*“Kirschen im Sommer“ – ein Buch von meiner Wunschliste, ich habe mich sehr gefreut, dankeschön!!

*Haftnotizzettel – kann man nie genug von haben, vor allem jetzt, wo es auf die Prüfungen zugeht

* Tee in ganz vielen verschiedenen Sorten – die Auswahl ist super, ich habe mich sehr gefreut

*SkipBo – wuhuuu, das ist so toll!! Dankeschön!:-)

*eine Dose mit der Aufschrift „London“ – kann man immer gebrauchen, die Metalldose ist richtig schön, ich habe den Tee erstmal da reingepackt

* eine Pappschachtel mit Eulen drauf – voll süß =)

*ein kleines Lego-Spielzeug für meine Schwester – das ist megalieb, dass du an sie gedacht hast! Meine Schwester hat sich total gefreut!

* ein grüner Schal – an sich richtig nett, ehrlich gesagt riecht mir der Schal aber zu stark nach Chemie, daher werde ich ihn wohl eher nicht tragen

*ein Lesezeichen mit der Aufschrift „Time for You“ – finde ich sehr schön und hat auch direkt Anwendung gefunden

*holländische Gummibärchen – hab ich schon probiert, schmeckt gut.:)

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Liebe Wichtelmama,

du hast mir mit diesem Wichtelpaket eine große Freude bereitet. =) Vielen lieben Dank!

Dies ist schon mein viertes Wichteln bei Lovelybooks, ich kann es allen Bücherliebhabern empfehlen. Es ist jedes mal schön, eine unbekannte Person zu überraschen und selbst überrascht zu werden.:-)

Liebe Grüße!

Buchheldin

*Verlagsvorstellung* Magellan-Verlag

 

Heute möchte ich euch einen ganz besonderen Verlag vorstellen, nämlich den mit dem Wal. Der Magellan-Verlag existiert noch nicht so lange, kann aber schon jede Menge tolle Romane vorweisen, unter anderem auch „Emmy & Oliver“ (eine meiner liebsten Neuentdeckungen).

Ich hatte das Vergnügen, der lieben Viola vom Magellan-Verlag ein paar Fragen stellen zu dürfen. Sie ist für die Pressearbeit zuständig und konnte mir einen interessanten Einblick in das Verlagsleben geben.

Hallo liebe Viola!

Der Magellan-Verlag ist ja noch recht jung auf dem Büchermarkt. Wie lange existiert er schon und wie viele Bücher sind bisher im Verlag erschienen?

Momentan befinden wir uns in unserem vierten Verlagsprogramm und bisher sind insgesamt 93 Titel in unserem Verlag erschienen.

Wie ist der Verlagsname „Magellan“ zustande gekommen?

Der Verlagsname geht auf den portugiesischen Seefahrer Ferdinand Magellan zurückgeht, der zu neuen Ufern aufbrach Freude am Entdecken hatte. Diesem Beispiel wollen wir folgen – und wer könnte uns auf dieser Reise besser begleiten als unser Wal?

Der Magellan-Verlag zeichnet sich laut eurer Homepage durch Bücher aus, die sich „optisch und haptisch vom Mainstream abheben“. Inwiefern ist in der heutigen heterogenen Buchbranche ein „Mainstream“ zu verzeichnen? Gibt es durch eure Zielsetzung bestimmte Themen, die ihr von Anfang an ausschließt?

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, anspruchsvolle und gleichzeitig unterhaltsame realistische Kinder- und Jugendliteratur zu publizieren. Das schließt schon einmal von vornherein einige Genres, auch wenn diese gerne gelesen werden, aus. 

Ihr legt viel Wert darauf, eure Bücher möglichst umweltfreundlich und klimaneutral zu drucken, produziert überwiegend regional und beschäftigt unter anderem Werkstätten für behinderte Menschen. Wie gelingt es euch, bei diesem Verantwortungsbewusstsein für unsere Umwelt mit den anderen großen Verlagen mitzuhalten?

Nun, natürlich ist das nicht ganz einfach, diese Philosophie einzuhalten und gleichzeitig wettbewerbsfähig zu sein. Allerdings steckt jeder einzelne von uns so viel Liebe und Herzblut in seine Arbeit, dass wir mit Überzeugung sagen können: Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.

Was ist dein Lieblingsbuch aus dem Magellan-Verlag und warum?

Es gibt dieses eine Buch mit dem kleinen Wal auf dem Cover – ich glaube, das ist mein absolutes Lieblingsbuch!

 

Wie sieht es aus bei euch? Kennt ihr Bücher aus dem Magellan-Verlag? Welche Romane davon habt ihr schon gelesen und was könnt ihr mir empfehlen?

Liebe Grüße!

Buchheldin

*Rezension* Emmy & Oliver

 

 (5/5)

Emmy hat überfürsorgliche Eltern, die sie vor Unfällen jeglicher Art schützen wollen. Sie hat eine Freundin namens Caro, der sie alles anvertrauen kann und einen Kumpel namens Drew, der ein Freund zum Pferdestehlen ist. Doch in Emmys Leben klafft eine Lücke, welche eine oliverartige Form aufweist. Oliver. So heißt ihr bester Kindheitsfreund, der eines Tages von dessen eigenem Vater entfährt wurde. 10 Jahre lang hat Emmy Oliver nicht mehr gesehen. Und dann ist er eines Tages wieder da, platzt mitten in das Leben von Emmy, Drew, Caro und all den anderen Leuten in der Stadt. Plötzlich weiß niemand mehr, wie man richtig mit Oliver umgehen soll…

„Emmy und Oliver“ handelt augenscheinlich von einer Thematik, deren Aufbereitung gerade in Kinderbüchern nicht gerade einfach ist. Es geht um Kindesentführung und die Frage nach der Schuld. Es geht um gestohlene Zeit und die schwierige Aufgabe, sich wieder hinein ins Leben und hinein in die Gesellschaft zu integrieren, wenn man plötzlich frei ist und auf der Bildfläche erscheint. Tatsächlich handelt „Emmy und Oliver“ jedoch von so viel mehr. Die Geschichte erzählt von einer Freundschaft, die zart und mit so viel Witz und Charme behaftet ist, dass man sich wünscht, mit den beiden Hauptfiguren des Romans befreundet zu sein.

„Emmy und Oliver“ habe ich in der Annahme gelesen, dass das Buch ja vielleicht ganz nett sein könnte. Tatsächlich ist es eines meiner Lieblingsbücher geworden, das ich allein in diesem Monat schon zweimal verliehen und einmal verschenkt habe. Die Autorin Robin Benway schafft es, den Charakteren Leben einzuhauchen in dem Maß, in dem die Figuren tatsächlich real und greifbar wirken. Jede Person der Geschichte hat Festigkeit und jede Person wirkt wie ein Mensch, den du und ich auf der Straße treffen könnten. Es liegt wohl am Schreibstil der Autorin; ihr gelingt, was nur wenigen Schreibern vorbehalten ist, sie kreiert eine Welt, die nicht übersinnlich, nicht magisch, weder besonders wundervoll noch in irgendeiner Weise außergewöhnlich ist – aber dennoch, dennoch schafft sie es, den Leser mit ihren Worten und denen der Figuren zu faszinieren.

Man versteht, was die Autorin uns sagen möchte und man versteht die Menschen, die in der Geschichte auftauchen. Wir als Leser fühlen mit Oliver, der auf einem Schlag in das alte, fremde Leben zurückgerissen wurde, indem ihm die Flucht von seinem Vater und Entführer gelang. Zugleich versteht man aber auch seine inneren Schuldgefühle, weil er seinen Vater erraten hat und ihn nun aber nicht der Polizei ausliefern möchte. Wir erkennen in Olivers Vater eine Person, die einen schrecklichen Fehler begangen hat, zugleich merken wir aber auch, dass er nicht nur dunkle Seiten in sich trägt. Wir können nachvollziehen, was für ein Gefühlsbrei in Emmy herrscht, die plötzlich ihren alten besten Freund wieder hat, der nun doch so anders geworden ist als früher. Es ist absolut verständlich und nachvollziehbar, dass Emmy wütend ist auf ihre Eltern, die ihr das Surfen und so viele andere Dinge verbieten aus Angst, ihr könnte das Gleiche passieren wie Oliver. Und zugleich versteht man auch Emmys Eltern, die ihre Tochter lieben und beschützen wollen. Und dann sind da noch Drew und Caro, die alle mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen haben, die auf eine sehr nahbare Weise verständlich und real wirken.

Ich mag den Witz, den die Figuren versprühen. Sie haben etwas wunderbar Erfrischendes an sich, so dass ich beim Lesen des Öfteren lachen musste. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. „Emmy und Oliver“ gehört zu der Sorte Geschichte, bei denen es einem ganz warm wird muss Herz; es ist eine Geschichte, die man in einem Zug mit einem Grinsen im Gesicht durchliest.

Absolute Leseempfehlung!

 

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*Rezension* Metamorphose am Rande des Himmels

Metamorphose am Rande des Himmels

 (2/5)

Tom Cloudman braucht sie, die Aufmerksamkeit, wenn er wieder einmal eines seiner atemberaubenden Kunststücke vorführt, die Anspannung kurz vor einem Auftritt, die Menschen, welche ihm applaudieren, wenn er erneut einen waghalsigen und gefährlichen Stunt einlegt. Tom ist ein leidenschaftlicher Akrobat, gilt jedoch leider auch als „schlechtesten Stuntman aller Zeiten“. Zwar wünscht er sich nichts sehnlicher, als fliegen zu können, da jedoch die irdischen Möglichkeiten begrenzt sind, zieht er sich bei dem Versuch immer wieder Verletzungen zu. Zudem wird auch sein Leben begrenzt durch die Rote Beete, so nennt er nämlich den Tumor, der in seinem Körper heranwächst und jeden Tag größer zu werden scheint. Die Rote Beete raubt ihm Kraft und Energie. Seine einzige Lichtquelle ist Endorphina, eine geheimnisvolle Vogelfrau, welche ihm ein Angebot macht. Sie könnte ihn in einen Vogel verwandeln, wenn er dies wirklich möchte. Doch der Weg der Metamorphose ist äußerst gefährlich…

Was an dem Buch auf den ersten Blick auffällt, ist das atemberaubend schöne Cover. Wie auch schon bei der Bildgestaltung zu „Die Mechanik des Herzens“ hat der Illustrator auch diesmal wieder eine zauberhafte und mystische Atmosphäre geschaffen, die direkt Lust auf das Lesen erweckt.

Die Geschichte des Autors Mathias Malzieu lebt von dem Skurrilen und von dem Vermischen der Grenzen zwischen der normalen Welt und allem Übersinnlichen. Der Schreibstil Malzieus ist von Metaphern durchwebt und voller Andeutungen. Leider waren diese Metaphern für meinen Lesegeschmack zu viel des Guten, sodass ich mit dem Schreibstil nicht warm werden konnte. Zum einen sind die Sätze des Autors kurz und wirken beinahe abgehackt, zum anderen werden viele (ja, im Grunde schon zu viele) große Worte verwendet wie „Liebe“ und „Unschuld“, die nach dem wiederholten Gebrauch einen Teil ihres Charmes einbüßen. Es ist schwierig, in Worte zu fassen, was mich genau an dem Schreibstil des Autors stört. Die Sätze sind bizarr und wunderlich, die Momente werden eingefangen, aber sie werden nicht mit der hinreichenden Authentizität beschrieben. Das ist es wohl. Authentizität. Das ist es, was mir an dem Roman gefehlt hat. Die Sätze wirken künstlich und nahezu absurd, die Erlebnisse von Tom und der Vogelfrau Endorphina erscheinen grotesk und unreal. Vielleicht wollte der Autor genau dies bezwecken. Auf mich jedoch wirkte der Stil befremdlich.

Aus diesem Grund bin ich auch nicht mit den Protagonisten des Romans zurecht gekommen. Tom und Endorphina sind zu unscharf skizziert, es scheint, als handelten sie rein willkürlich nach der Laune des Schreibers ohne jede Festigkeit der Figur.

„Metamorphose am Rande des Himmels“ war für mich leider eine Enttäuschung. Der Schreibstil des Autors ist auf eine unnahbare Art skurril, sodass mich die Geschichte letztlich nicht packen konnte.

 

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*Rezension* Tage mit Leuchtkäfern

 (3/5)

 

Gandhis Leben wäre so toll, wenn es nicht so schrecklich wäre. Sie fühlt sich unverstanden in dieser Welt, hat keine richtigen Freunde oder sonstige Bezugspersonen, mit denen sie sprechen könnte. Sie übt sich in Selbstbeherrschung, indem sie das Essen meidet und wenn sie die Kontrolle verliert, versucht sie dies zu kompensieren, in dem sie die Speisen wieder auskotzt.

Eines Tages entdeckt sie auf der Straße liegend einen Jungen namens Fred, der einen Schneeengel macht. Sie freunden sich an und schon bald lädt Fred sie zu ihm nach Hause ein. Dort lernt Gandhi seine Freunde kennen. Fabien, Lynn, Amira und Noah – sie alle wirken so vergnügt und unbeschwert, dass es Gandhi eine Freude ist, bei ihnen zu sein und zu ihnen gehören zu dürfen. Doch Fred und seinen Freunden verbindet ein düsteres Geheimnis – sie alle haben einen Selbstmordversuch hinter sich…

 

„Tage mit Leuchtkäfern“ ist kein leichtes Buch. Auch wenn die Figuren des Romans miteinander Witze reißen und lachen, so legt sich doch eine düstere und traurige Grundatmosphäre über die Geschichte. Es geht um Menschen, die den Tod dem Leben vorziehen, Menschen, denen schreckliche Dinge widerfahren sind und die eine große innere Verzweiflung hegen, auch wenn sie diese nicht immer zeigen. Es geht um Personen, die total glücklich und todtraurig zugleich sein können.

 

Gandhi ist ein 15-jähriges Mädchen mit einer Essstörung. Zudem hat sie viele Probleme mit ihrer Mutter. Sie ist traurig und verachtet sich selbst. Da erscheint es ideal, dass ihre neuen Freunde sie auffangen. Leider haben diese selbst mit Problemen zu kämpfen. Ich habe versucht, mich mit Gandhi anzufreunden, doch leider wurde ich nicht richtig warm mit ihr. Sie gibt uns einen Einblick in ihr Leben, aber es scheint, als sehen wir Leser nur die Spitze eines gigantischen Eisbergs, das im Meer versteckt ist. Wir wissen, dass Gandhi Essstörungen hat, doch die Gründe dafür werden kaum erläutert. Wir wissen, dass sie unglücklich und traurig ist, aber sie erzählt zu wenig von ihrer Person, als dass ich mich als Leserin wirklich hätte in sie hineinversetzen können.

Genauso erging er mir auch mit den anderen Charakteren der Geschichte. Die Freunde von Gandhi tauchen alle mit einem Schlag in der Geschichte aus. Zwar werden sie kurz genauer beschrieben, doch es fiel mir beim Lesen schwer, die einzelnen Personen auseinanderzuhalten und wenn Lynn etwas gesagt oder getan hatte, so hätte es für mich genauso gut Amira gewesen sein können. Die Figuren vermischten sich, zugleich blieben sie schwammig und so hatte ich das Gefühl, die Geschichte hinter einer Milchglasscheibe zu betrachten.

 

Ich denke, dass ein paar Seiten mehr der Geschichte gut getan hätten. Eine genauere Skizzierung der Figuren mitsamt ihrer Hintergründe hätte ich mir gewünscht. Das Ende kam für mich zu überraschend und ließ mich als Leserin im Unverständnis zurück.

 

Der Schreibstil der Autorin dagegen ist leicht und auf eine gewisse Art ehrlich. Zoe Hagen (geboren 1994) schreibt aus der Ich-Perspektive der Gandhi. Sie lässt ihre Protagonistin in Briefen von ihren Gefühlen erzählen und führt uns so durch die Geschichte. Ich mag den subtilen Witz, der in den Worten der Autorin steckt, ebenso wie die ab und zu eingestreuten Aphorismen.

 

„Tage mit Leuchtkäfern“ ist eine ernste Geschichte mit guten Ansätzen. Erzählt wird das Leben mit seinen Höhen und Tiefen, Freuden und Leiden. Leider jedoch blieben die Figuren des Romans für mich nur schwammig.

 

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*Rezension* So lernen Sieger

(5/5)

In dem Buch „So lernen Sieger“ nimmt uns der Autor und Gedächtnisweltmeister Dr. Gunther Karsten mit auf eine interessante Reise durch die Welt der Lerntechniken. Insgesamt sind in dem Werk 50 Lerntipps aufgezeichnet und erklärt, ein Tipp nimmt jeweils zwei Doppelseiten ein. Aufgelockert werden die Empfehlungen durch persönliche Erfahrungsberichte und Forschungsergebnisse aus der Wissenschaft. Auf diese Weise wird dem Leser die jeweilige Relevanz der Lernmethode anschaulich vermittelt. Das Buch gliedert sich in 7 Kapitel, die sich jeweils mit einem Aspekt des Lernens beschäftigen. Zu Beginn stellt sich die zentrale Frage, warum man überhaupt das Lernen lernen sollte, was der Inhalt des ersten Kapitels darstellt. Anschließend werden Tipps aus der Forschung (Kapitel 2) und Tipps zu den Speicherfaktoren des Gedächtnisses (Kapitel 3) vorgestellt. Daraufhin gibt es Hinweise zur Methodensammlung (Kapitel 4) und zur Gedächtniskunst (Kapitel 5). Zum Schluss werden Optimierungsverfahren des Lernens vorgestellt (Kapitel 6) und man kann den eigenen LQ (Lernquotienten) bestimmen.

Als Studentin hat man es vor allem während der Prüfungsphasen nicht leicht. Wie oft habe ich mich schon mit etlichen Vokabeln und Fremdwörtern herumgeplagt und viel zu viel Zeit aufgewendet, um mir diese zu merken. Bei einer Fernsehshow bin ich dann auf Mnemotechniken aufmerksam geworden, also auf spezielle Lerntechniken, mit deren Hilfe man sich Dinge leichter und länger merken kann. Zum Thema Gedächtniskunst habe ich dann auch schon diverse Bücher gelesen und ich kann sagen, dass dieses hier meiner Meinung nach eindeutig das beste Buch zum Thema ist.

In einer erfrischend klaren und einfachen Sprache erzählt der Autor von seinen Anfängen, von diversen Gedächtniswettbewerben, von Wissenschaft und Forschung und vor allem von uns Lesern. Er motiviert uns, mit dem Erlernen der richtigen Lernmethoden anzufangen und gibt uns Tipps, wie man seinen Lerntag optimal gestalten kann. Ich finde das Buch wunderbar, weil es einen an die Hand nimmt und langsam aber stetig an diverse Lerntipps heranführt. Dabei bleibt es letztlich dem Leser selbst überlassen, ob man das Buch von vorne bis hinten durcharbeitet oder sich immer wieder mal einen Tipp vornimmt. Aufgrund der Tatsache, dass jeder Tipp auf gerade mal vier Seiten erklärt wird (was im Übrigen absolut ausreichend ist), ist die Hemmschwelle niedrig, das Buch mal eben in die Hand zu nehmen und das eigene Wissen auf dem Gebiet des Lernens zu bereichern. Es ist toll, die eigenen Fortschritte zu sehen und zugleich erschreckend zu merken, was man bisher alles „falsch“ gemacht hat.

„So lernen Sieger“ ist ein Buch, das ich bedingungslos weiterempfehlen kann.

 

Hier könnt ihr euch das Buch aus dem mosaik-Verlag bestellen.